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Die Geschichte Cascadias

Utopische Träume und Bürgerkriege, tyrannische Unternehmen und leidenschaftliche Demonstranten – die Nation Cascadia blickt auf eine lange, turbulente Geschichte zurück. Lies weiter, um dir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse zu verschaffen.

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Die Geschichte Cascadias

Utopische Träume und Bürgerkriege, tyrannische Unternehmen und leidenschaftliche Demonstranten – die Nation Cascadia blickt auf eine lange, turbulente Geschichte zurück. Lies weiter, um dir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse zu verschaffen.

Die OmniStat-Jahre

Die OmniStat-Jahre

Der Aufstieg OmniStats begann nach der Großen Regression. Inspiriert von Geschichten über alte Utopias und klassenlose Gesellschaften, in denen jeder Bürger gleichwertig war und sämtliche Erzeugnisse von allen besessen und geteilt wurden, verleibte sich OmniStat rasch den Großteil der isolierten Ansiedlungen und verbliebenen Städte ein – manchmal auf friedliche Weise und manchmal auch nicht. Einige weigerten sich, die OmniStat-Lebensweise anzunehmen, und widersetzten sich bis zum bitteren Ende. Die Folgen waren Zerrissenheit und Misstrauen.

Dennoch gab es auch Fortschritte: Altes Wissen wurde wiederentdeckt, und neue Technologien wurden entwickelt. Langsam aber sicher begann die Zivilisation, sich von der Ungewissheit der Regression zu erholen, während die OmniStat-Städte rasch anwuchsen, als die Menschen die kleineren Ansiedlungen verließen und in urbanere Gebiete zogen. Einige Teile der Greylands, die während der alten Kriege zerstört worden waren, wurden wieder nutzbar gemacht, und die Bevölkerungszahlen stiegen beträchtlich an.

Der Kruger-Aufstand

Der Kruger-Aufstand

Die Krugers waren eine der alten Familien. Sie hatten sowohl die Kriege als auch die Regression überstanden und sich dabei nicht nur ihren Stolz, sondern auch einen Teil ihres gesammelten Wissens bewahrt. Als OmniStat die Macht ergriff, fügten sich die Krugers den neuen Herrschern, sicherten sich aber gleichzeitig wichtige Positionen innerhalb der wachsenden Partei. Da sie die Philosophie, auf die sich OmniStat stützte, jedoch nie wirklich akzeptierten, begannen die Krugers im Laufe der Jahrzehnte mit der Planung eines drastischen Umsturzes. Sie waren der Überzeugung, die Zivilisation könne sich nur durch eine gänzlich andere Gesellschaft mit freiem Unternehmertum und persönlichen Leistungen wirklich weiterentwickeln – Konzepte, die der Partei verhasst waren.

Obwohl sie aus Angst vor Verrat behutsam vorgingen, gelang es den Krugers, auch andere Familien für ihr Vorhaben zu gewinnen – einige von ihnen waren bedeutende Parteimitglieder, andere wichtige Stützen der Gesellschaft. Die Brysons, Malus und Wanderborn-Farchilds schlugen sich auf die Seite der Krugers und halfen ihnen, in ganz OmniStat die Flammen der Rebellion zu entfachen, als die Zeit gekommen war.

Der Bürgerkrieg

Der Bürgerkrieg

Da zum Zeitpunkt des Kruger-Aufstandes in großen Teilen des Landes Hungersnot herrschte, waren viele Bürger mehr als bereit, sich den Aufständischen anzuschließen. Die Menschen hatten genug von der Partei mit ihrer Geheimpolizei, ihrer Elite und ihren erdrückenden politischen Lehren, und so trugen Jahrzehnte des aufgestauten Hasses und der Enttäuschung dazu bei, dass sich die Flammen der Rebellion zu einem Flächenbrand ausweiteten, der weitaus zerstörerischer war, als es die Verschwörer geplant hatten. Schon kurze Zeit später tobte in OmniStat ein erbitterter Bürgerkrieg.

Die Kämpfe zogen sich über Jahre hin, und die Krugers mussten erkennen, dass nicht alle ihre Vorstellung einer perfekten Gesellschaft teilten. Es gab andere, die in den unruhigen Zeiten eine Gelegenheit sahen, eigene Bündnisse zu schmieden, und als sich der Staub schließlich gelegt hatte, entstanden drei Nationen aus der Asche der einstmals mächtigsten Zivilisation der Welt. Der größte Teil des Landes blieb als OmniStat weiterhin unter der Herrschaft der Partei; der zweitgrößte wurde zu "Cascadia" – gegründet von jenen Familien, die den Kruger-Aufstand von Anfang an unterstützt hatten; und dann gab es noch Sabaeus, eine Theokratie, die sich auf religiöse Lehren unbekannter Herkunft stützte.

Die Kämpfe hatten zahllose Opfer gefordert, zu denen auch Dieter Kruger, das Oberhaupt der Kruger-Familie, zählte. Er war ein genialer, altruistischer Visionär gewesen, der – hätte er überlebt – vermutlich erheblichen Einfluss auf das Kommende gehabt hätte.

Die Gründung Cascadias

Die Gründung Cascadias

Die drei Länder schlossen einen vorläufigen, brüchigen Frieden und legten ihre Grenzen fest, doch die offensichtliche Feindseligkeit zwischen Cascadia und OmniStat blieb eine ständige Gefahr für dieses Abkommen. Ohne das Verhandlungsgeschick der Kleriker aus Sabaeus wäre die Friedenskonferenz zweifellos gescheitert, und der Krieg hätte von Neuem begonnen. So jedoch unterzeichneten die Abgesandten den Vertrag von Neridia, und ihre Länder begannen damit, all das wiederaufzubauen, was sie verloren hatten.

Dieter Krugers Vision war es gewesen, eine Nation zu erschaffen, die auf demokratischen Grundsätzen, Individualität und Eigeninitiative basieren sollte. Da die anderen großen Familien jedoch eigennützigere Ziele verfolgten, schlug Cascadia durch seinen Tod von Anfang an eine falsche Richtung ein. Die Verfassung schrieb zwar freie Wahlen eines Präsidenten sowie einer Versammlung vor, die das Land regieren sollten, räumte aber nur Bürgern eines gewissen Standes das Wahlrecht ein – und diese Einschränkung war der erste Schritt auf dem Weg zur Tyrannei.

Der Triumvirat-Krieg

Der Triumvirat-Krieg

Die cascadische Verfassung regelte nicht nur, wie das Land regiert werden sollte, sondern beinhaltete auch die Unternehmenscharta, die es jedem Bürger gestattete, eine Firma zu gründen und sie zum Erfolg zu führen. Diese Charta war jedoch voller Mängel, da sie nahezu keine Regulative hinsichtlich des Wettbewerbs oder unlauterer Geschäftspraktiken enthielt. Darüber hinaus verschafften sich die führenden Familien des Aufstandes von Beginn an einen gewaltigen Vorteil, indem sie die wichtigsten Industriezweige und Bodenschätze für sich beanspruchten.

All diese Entwicklungen wurden von OmniStat mit seinen völlig gegensätzlichen Wertvorstellungen genau beobachtet, bis es schließlich, nur wenige Jahre nach Gründung der neuen Nationen, einen Überraschungsangriff auf Cascadia und Sabaeus ausführte. Der darauf folgende Triumvirat-Krieg dauerte zwei Jahre und bestand hauptsächlich aus einer endlosen Reihe heftiger Grenzgefechte, die erst endeten, als Cascadia und Sabaeus eine unsichere Allianz schlossen. Seitdem ist zwischen den drei Nationen ein Waffenstillstand in Kraft, obwohl nie ein offizieller Friedensvertrag geschlossen wurde.

Der Aufstieg der Unternehmenshäuser

Der Aufstieg der Unternehmenshäuser

Die tief sitzende Angst und der Hass, die in Cascadia gegenüber OmniStat und der Partei herrschten, begründeten eine landesweite Initiative, das Alte zu beseitigen und das Land neu aufzubauen. Sämtliche Erinnerungen an die OmniStat-Ära sollten zerstört und durch neue Wahrzeichen ersetzt werden, die sowohl die Freiheit als auch die ursprünglichen zwölf Familien feierten, die den Aufstand angeführt hatten. Innerhalb eines Jahrzehnts kontrollierten ebendiese Familien nahezu 80 % des "freien" Marktes, wobei ihre Dominanz immer weiter zunahm. Die cascadische Versammlung bemühte sich zwar, Gesetze zu erlassen, um den Einfluss der Unternehmen zu begrenzen, da jedoch die meisten Abgeordneten auch einer der Familien angehörten, blieben diese Erlasse letztlich wirkungslos.

Die Familien wurden als die "Unternehmenshäuser" bekannt und bauten ihre beherrschende Stellung immer weiter aus, bis sie sich schließlich zu einem Konglomerat zusammenschlossen und faktisch die Macht in Cascadia übernahmen. Da sie allerdings aus der OmniStat-Ära gelernt hatten, bemühten sie sich, der allgemeinen Bevölkerung das Gefühl zu geben, jeder hätte die Chance, nach oben zu kommen. So gab es immer wieder Geschichten über normale Bürger, die in ihren Unternehmen so weit aufstiegen, dass sie denselben Wohlstand erlangten wie die Angehörigen der Unternehmenshäuser.

Die Novemberunruhen

Die Novemberunruhen

Der wachsende Wohlstand der zunehmend satter werdenden Mittelkaste ging gänzlich zulasten der Unterkaste, deren Zugang zu medizinischer Versorgung, Schulen und anderen Einrichtungen so stark eingeschränkt wurde, dass er praktisch nicht mehr vorhanden war. Viele von ihnen waren gezwungen, in den Greylands zu leben, in denen die Unternehmen ihre gewaltigen Fabriken, FoodDomes und Minen betrieben. Doch das Leben dort war hart und kurz. Arbeitsunfälle waren ebenso an der Tagesordnung wie Krebserkrankungen und andere Krankheiten, die durch die giftigen Bedingungen in den Greylands hervorgerufen wurden.

Die gesellschaftlichen Spannungen nahmen zu, Bewegungen kamen auf und zerfielen wieder – bis eine von ihnen, die auf pazifistischen Idealen begründet war, Fuß fasste und immer weiter anwuchs. Die größte Unterstützung fand sie in Glass, wo sie von Martin Connors, einem bekannten, charismatischen Musiker, ins Leben gerufen worden war.

Ihren Höhepunkt fand diese Bewegung, als sie an einem kühlen Novembertag ihre bis dahin größte Demonstration veranstaltete. Tausende marschierten zur Transitstation Zephyr, um sich dort bei Reden und politischen Liedern zu versammeln ... doch irgendetwas ging fürchterlich schief. Schüsse fielen, und innerhalb weniger Augenblicke wurden aus der friedlichen Versammlung gewaltsame Ausschreitungen, die Glass drei Tage lang in ein brennendes Schlachtfeld verwandelten. Hunderte wurden getötet und Tausende verletzt. Zu den Opfern zählten auch Martin und Erika Connors sowie ihre Tochter Caitlyn.

Die Machtergreifung des Konglomerats

Die Machtergreifung des Konglomerats

Die allgemeine Bevölkerung, insbesondere die Mittelkaste, reagierte mit Empörung auf die Demonstranten sowie die Schäden und Tode, die sie zu verantworten hatten. Das Konglomerat wiederum nutzte die Gelegenheit, um auf die Schwäche der Versammlung sowie ihre Unfähigkeit, diese brisante Situation zu meistern, hinzuweisen. Die Folge war, dass große Menschenansammlungen sowie Demonstrationen verboten wurden, was die Position des Konglomerats noch weiter stärkte.

Die Maßnahmen, die die Versammlung ergriff, waren jedoch nicht weitreichend genug und kamen zu spät, weshalb auch nur eine lautstarke Minderheit aufbegehrte, als das Konglomerat die Versammlung für ungeeignet erklärte, das Land zu regieren. Diejenigen, die doch Einwände erhoben, verschwanden innerhalb kürzester Zeit, und das Konglomerat übernahm die Macht in Cascadia. Glass wurde ausgewählt, als Symbol für die Erhabenheit des Konglomerats zu dienen. Die Sanierungsmaßnahmen wurden vorangetrieben, und die Stadt wurde unter Einsatz immenser Ressourcen in eine makellose Bastion der Macht des Konglomerats verwandelt. Übertroffen wird Glass lediglich von der Hauptstadt, Cascadia Prime, in der der Konglomeratsvorstand seinen Sitz hat.

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